Sep 03 2008
Was man alles über den Schufaeintrag wissen sollte - und was nicht…
Die Schufa ist ein Institut, eine Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung, welche Daten von Banken und Händlern speichert, u.a. Name, Anschrift und Geburtsdaten. Es werden u.a. auch Daten zu Leasing, Kreditverträgen, Eröffnung von Girokonten und der Vergabe von Kreditkarten gespeichert. Die Schufa erhält von den Banken und Instituten keine Informationen zu Einkommens- und Vermögensverhältnissen. Durch die Schufa sollen Banken und Institute vor Verlusten geschützt werden und die Vergabe von Krediten an Kunden mit Verschuldung verhindert werden. Jeder aufgenommene Kredit wird bei der Schufa gespeichert und der Grad der Verschuldung ermittelt. Der Schufa werden von den Banken und Instituten auch negative Daten von Kunden wie Privatinsolvenz und Zahlungsverzug gemeldet. Diese Daten bleiben auch nach Rückzahlung von Verschuldung weitere drei Jahre gespeichert.
Die Schufadaten werden u.a. von Händlern bei Abschluß eines Handyvertrages, bei Kauf von Erzeugnissen in Versandhäusern, bei Bestellung von Kreditkarten und bei Abschluß von Girokonten abgerufen.
Für Kunden mit Schufaeinträgen sind oftmals nur Kredite bei ausländischen Banken möglich, wenn ein festes Einkommen vorliegt. Kreditkarten können nur als Prepaid Karten käuflich erworben werden. Ein Schufaeintrag verhindert Flexibilität bei Einkäufen, gute Finanzierungsangebote können oftmals nicht genutzt werden.
